Grüner Smoothie - einfach lecker und gesund

 

Was ist das Besondere am Grünen Smoothie?

 

Viele Vitalstoffe

Er ist eine Vitalstoffbombe, die seinesgleichen sucht. Da es sich hier um reine Rohkost handelt, ist der Grüne Smoothie reich an Vitaminen und Enzymen usw.

Es kann jegliches "Grün" verwendet werden: Salate, Mangold, Spinat, Grünkohl usw., ebenso das Grün von Karotten, Roter Beete, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Blumenkohl, Brokkoli und mehr

 

  • Rote Beete-Blätter enthalten z. Bsp. 7-mal mehr Kalzium und 192-mal mehr Vitamin A als die Knolle.
  • Das Grün von Steckrüben enthält 2500-mal (das ist kein Schreibfehler) mehr Vitamin K als die Knolle.
  • Während die Pastinakenwurzel so gut wie kein Vitamin A enthält, hat das Petersiliengrün 8424 IE auf 100 Gramm gerechnet.
  • Vitamin K ist ca. 73-mal mehr im Grün der Petersilie vorhanden.

 

Ich finde, das sind beeindruckende Zahlen. Sie stammen aus dem Buch von Victoria Boutenko "Green for Life". Sie ist die "Erfinderin" des Grünen Smoothie.

Im Frühjahr können dann noch Wildkräuter verwendet werden, die nochmals Vitalstoffe in sehr hohen Mengen enthalten.

 

Eine weitere Bereicherung sind gekeimte Samen. Da die Pflanzen während der Keimung alles mobilisieren, enthalten auch Sprossen wesentlich mehr Vitalstoffe als die ausgewachsene Pflanze.

Während ihres Wachstums verbraucht die Pflanze diese Stoffe dann.

Keimlinge/Sprossen schmecken nicht nur im Smoothie, sondern auch sehr gut auf einem Vollkorn-Butterbrot oder über dem Salat.

 

Ballaststoffe

"Die Gesundheit sitzt im Darm" sagt der "Volksmund". Um die Abfallstoffe unseres Stoffwechsels auszuscheiden, sind Ballaststoffe unerlässlich, vor allem die wasserunlöslichen.

Sie wirken im Dickdarm wie ein Schwamm und nehmen die Toxine auf. Diese wasserunlöslichen Ballaststoffe sind aber auch im Silberhäutchen von Getreide enthalten. Deshalb ist es ebenso wichtig, Vollkornbrot und Vollkornprodukte zu essen und nicht Auszugsmehlprodukte. Auch Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte beinhalten diese wasserunlöslichen Ballaststoffe reichlich.

 

Das Chlorophyll

Ohne Sonnenlicht und ohne Chlorophyll gäbe es kein Leben, das steht fest.

Lt. Victoria Boutenko ist das Chlorophyll-Molekül dem Hämoglobin-Molekül in unserem Blut sehr ähnlich* und kann krankheitserregende Bakterien, Pilze und Krebszellen vernichten.

Je mehr Chlorophyll wir zu uns nehmen, um so mehr verbessert sich unsere Darmflora.

 

Fazit:

Ich sehe den "Grünen Smoothie" als Bereicherung zur normalen Vollwertkost. Hier kann ich auch Grünes verwenden, das sonst in den Abfall wandert.  Auch für Berufstätige, die sonst nur wenig Möglichkeiten haben Frisches zu essen, finde ich, ist das eine gute Alternative.

Aber Achtung!

Um den Grünen Smoothie ist ja geradezu ein Hype entstanden. Es wird uns oft vorgegaukelt, dass allein das Trinken von Grünem Smoothie uns gesund erhält. Er ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung und kann die Ernährung sehr bereichern. Doch der Grüne Smoothie allein wird's nicht richten, wenn andere schlechte Ernährungsgewohnheiten (Zucker, Weißmehlprodukte, viel zu viel tierisches Eiweiß, zu wenig Pflanzenkost, falsche und zuviel Fette, Fastfood, Softdrinks, zu viel Alkohol, usw. beibehalten werden. In den grünen Smoothie kommt auch Obst. Sonst würde er uns nicht schmecken. Aber ein reiner Obstsmoothie ist nicht notwendig, denn das Obst sollte lieber so gegessen werden.

 

 

*Warburg, Otto: "The Oxygen-Transferring Ferment of Respiration". Nobelpreis-Rede 1931, in Nobel Lectures, Physiology or Medicine, Elservier 1965, S. 1922-1941